Notfallkommunikationssysteme müssen Einsatzkräfte auch dann weiterhin unterstützen, wenn die Infrastruktur beschädigt ist, die Stromversorgung unterbrochen ist oder sich das Einsatzgebiet rasch verändert. Sprachkommunikation, Datenübertragung, Videoüberwachung und Einsatzkoordination können im Rahmen desselben Einsatzes erforderlich sein.
Die MYT-Lösung zur Integration von Breit- und Schmalbandkommunikation im Notfall basiert auf der Kombination von Breitband- und Schmalbandkommunikation. Das beigefügte Poster zeigt eine Architektur, die eine Leitstelle, intelligente Masten für die Notfallkommunikation, eine Alarmempfangszentrale, tragbare drahtlose Zugangspunkte, Basisstationen für selbstorganisierende Netzwerke und Feldgeräte miteinander verbindet.
TS61 Alarm-Host
Der Alarmhost TS61 wird als intelligentes Kommandosystem für die öffentliche Sicherheit und das Notfallmanagement beschrieben. Zu seinen aufgeführten Funktionen gehören Sprachkommunikation, Videoüberwachung, die Visualisierung von GPS-Bewegungspfaden sowie die systemübergreifende Vernetzung zur Unterstützung schneller Reaktionen und Entscheidungsfindung.
Tragbare Basisstation für selbstorganisierende Netzwerke
Die tragbare, selbstorganisierende Netzwerk-Basisstation wird als System vorgestellt, mit dem sich schnell ein Netzwerk ohne feste Infrastruktur aufbauen lässt. Der Beitrag hebt insbesondere die drahtlose Multi-Hop-Vernetzung, die Sprach-, Daten- und Videoübertragung, die Störungsunempfindlichkeit, die große Reichweite sowie den flexiblen Einsatz hervor.
Smart Pole für die Notfallkommunikation
Der Smart Pole für die Notfallkommunikation vereint eine selbstorganisierende Netzwerkbasisstation, eine ergänzende Stromversorgung durch Wind- und Solarenergie, intelligente Überwachung sowie Notfalldurchsagen. Auf dem Plakat wird eine Kommunikationsreichweite von 10–20 km zwischen den Smart Poles angegeben. Die tatsächliche Reichweite hängt von der Geländebeschaffenheit, den Funkbedingungen, der Gerätekonfiguration und der Projektplanung ab.
Eine mehrschichtige Notfallarchitektur
Eine praxisorientierte Architektur für die Notfallkommunikation kann Folgendes umfassen:
- Überwachung durch die Leitstelle
- Alarmempfang und Einsatzleitung vor Ort
- Tragbare Zugangspunkte
- Selbstorganisierende Netzwerkknoten
- Funkgeräte für private und öffentliche Netzwerke
- Am Körper getragene Kameras und Überwachungskameras
- Lautsprecher für Notfalldurchsagen und Alarmvorrichtungen
Fazit
Breitband- und Schmalbandsysteme können bei Notfalleinsätzen sich ergänzende Funktionen bieten. Eine mehrschichtige Architektur hilft den Einsatzteams dabei, Sprach-, Daten-, Video-, Alarm- und Leitstellenfunktionen je nach Einsatzszenario zu kombinieren.
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